Der Konsum und die Wirkung von Hanf

Hanf wird generell konsumiert, um Krankheiten oder Schmerzen zu behandel oder vorzubeugen, oder einfach um zu entspannen. Doch wie konsumiert man Hanf am besten und welche Wirkung hat Hanf eigentlich ? Hier gibt’s die an Antworten.

Konsum

Die häufigsten Konsumformen sind essen und rauchen. Hierbei ist das Rauchen effektiver, da der Stoff THC über die Lunge schneller wirkt. Der Magen muss den Stoff erst verdauen, bis der Stoff dann zersetzt ist und wirkt kann bis zu einer Stunde vergehen. Wählt man den Weg des rauchens, so kann man hier einen Joint drehen oder Hanf gleich in der Pfeife oder Bong rauchen. Der Joint wird meist aus gleich viel Tabak und Hanf gedreht. In der Bong kommt der Wirkstoff mit Hilfe von Wasserdampf in die Lunge. Will man Hanf über den Magen aufnehemen, so empfehlen sich Cookies. Hanf Cookies sind lecker und die gewünschte Wirkung wird durch den Zucker, in den Cookies, auch schneller eintreffen.  

Wichtig beim Konsum von Hanf ist auch die Menge, denn nur ein Gramm kann hier den Unterschied machen. Zwar ist dieses eine Gramm mehr nicht lebensgefährlich, jedoch kann die erwünschte Entspannung nicht ganz erreicht werden. Ein weiterer Aspekt bei dem Konsum ist die Umgebung. Nehme ich Hanf in meinem Haus, am Badesee oder auf einer Party. Alle diese Faktoren spielen hierbei eine Rolle. Auch die Emotionen bestimmen die Wirkung. Ist man zum Beispiel gut drauf so wird das THC einen noch Glücklicher machen. Ist man gestresst so hebt sich der Stress einfach auf und man kriegt einen klaren Kopf.

Wirkung

Ein kürzlich veröffentlichter Bericht der National Academies of Sciences, Engineering, and Medicine sagte, dass es definitive Beweise dafür gibt, dass Cannabis oder Cannabinoide (die in der Hanfpflanze gefunden werden) eine wirksame Behandlung für chronische Schmerzen sein können. Dieser gleiche Bericht sagte, dass es ebenso starke Beweise gibt, das Marihuana bei den Muskelspasmen helfen kann. Andere Arten von Muskelkrämpfen reagieren ebenfalls auf Marihuana. Menschen verwenden medizinisches Marihuana zur Behandlung von Zwerchfellspasmen, die durch andere, verschriebene Medikamente nicht behandelt werden können.

Zusammengefasst hat der Marihuanakonsum eine Reihe von kurzfristigen positiven und negativen Auswirkungen.  Während es kurzfristige und chronische Probleme gibt, einschließlich möglicher Lungenschäden und Abhängigkeit, sind langfristige Probleme im Allgemeinen nicht 100% Nachgewiesen worden. Langzeiteffekte auf das Gehirn scheinen auf schwere Benutzer beschränkt zu sein, die bereits im Kindesalter mit der Anwendung beginnen. Für Kinder kann der Gebrauch von Marihuana von der Kindheit bis ins Erwachsenenalter psychotische Störungen wie Schizophrenie auslösen. Es gibt auch einen Zusammenhang mit Angst-, Depressions- und Persönlichkeitsstörungen, wobei nicht klar ist, ob der Zusammenhang eine Ursache oder nur eine Korrelation oder eine Rückkopplungsschleife darstellt, die beides enthält. Abhängigkeit wird durch das DSM-5 als Nutzung definiert, die trotz negativer Folgen wie Vergesslichkeit, Ängstlichkeit und ungeordneten Finanzen andauert.  Die Abhängigkeit von Cannabis erscheint im Vergleich zur Abhängigkeit von Drogen wie Alkohol oder Opiaten gering. Es gibt wenig Beweise für dauerhafte Hirnschäden. Weiterhin gibt theoretische Beweise für dauerhafte Lungenschäden, die nicht in Studien belegt sind, sondern aus den üblichen Schäden durch das Einatmen der Pflanzenverbrennung abgeleitet werden.